An dieser Stelle finden Sie aktuelle und bereits vergangene Veranstaltungen des Ilê Obá Silekê.
Öffentliches Ritual zu Ehren Oxossi und Ogum
um 14:30 Uhr
mit Babalorixá Muralessy
Oxossi
Er ist der Orixá des Waldes, der Jagd, der Ernährung, der Flora und Fauna und auch der Kunst. Sein Charakter ist die ständige Bewegung und die Konzentration auf die Jagd. Er schützt den Jäger genauso, wie er das Wild vor der Jagd schützt. Damit verdeutlicht er, dass nur zur eigenen Ernährung gejagt werden sollte. Er gilt als einer der intelligentesten Orixás, als bescheiden und rücksichtsvoll.
In Meditation mit ihm spürt man förmlich sein hohes Maß an
Konzentration. Er hilft gerne Menschen mit Problemen neue Ziele in
Angriff zu nehmen. Eine weitere Seite von Oxossi ist seine Vorliebe für
Kunst.
Ogum
Ogum, ursprünglich als Herr des Metalls verehrt, gilt als dynamische Kraft voller Schwung, Jugend und Energie. Er ist zielgerichtet, energisch und in seiner Art unumstößlich durch seine kraftvolle, männliche Energie. Ogum ist ein Krieger für das Gute und Symbol der Technologie, Entwicklung und Expansion.
Er repräsentiert die Natur verändernde Kraft, die durch den Eingriff des Menschen freigesetzt wird.
Außerdem ist er Wegbereiter der Zivilisation, der arbeitende Mensch schlechthin und eine Heldenfigur par excellence.
Bitte in weißer Kleidung (Frauen mit weißem Rock) erscheinen und Blumen und Kerzen mitbringen
(um Spenden wird gebeten)
Tanztheater Ossayins Liebeszauber
Midnightspecial um 24.00 Uhr
Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32, Berlin Neukölln
Eintritt 10€ / 8€
Meryl Prettyman, Shirley Rodrigues, Nem (Nei) - TänzerInnen
João Eduardo Albentini - Sprecher
Juninho Quebradera, Valdir Juvenal, Forró Alabê, Leo - Perkussion
Ogum wird von seiner besorgten Mutter auf die Suche nach seinem jüngeren Bruder in den Wald geschickt. Auf brutale Weise schlägt sich dieser seinen Weg durch den Wald. Ossayin, entsetzt von dieser Grobheit, gibt auch seinem Bruder den Liebestrank. Worauf auch Ogum dem Zauber verfällt, doch seine Liebe soll unerwidert bleiben...
Der brasilianische Tänzer und Choreograf Murah Soares wuchs im Candomblé-Tempel seiner Großmutter in Salvador/Brasilien auf. Dort wurde er zum Babalorixá (höchste Initiationsstufe und Tempelvorsteher) geweiht und leitet seit 2007 den ersten Candomblé-Tempel Deutschlands.
In seinem Stück Ossayins Liebeszauber verbindet er sein tänzerisches Können mit seinem profunden Wissen um die afro-brasilianische Mythologie und ihren Orixás.
Kraft der Götter
Workshopgebühr 40,- €
Anmeldung erforderlich unter info@forum-brasil.de
Bitte in weißer Kleidung erscheinen
Öffentliches Ritual zu Ehren Yemanjá
um 14:30 Uhr
mit Babalorixá Muralessy
Yemanjá ist die Gottheit des Meeres und der Mutterschaft. Sie ist die Mutter aller Orixás und der gesamten Menschheit, Hüterin des Heimes und Schutzpatronin der Seefahrer. Die wörtliche Übersetzung ihres Namens lautet "Mutter der Fische". Sie symbolisiert die Kraft der Weiblichkeit.
In Brasilien wird Yemanjá direkt mit dem Meer assoziiert und als Meereskönigin verehrt. Die Töchter Yemanjás sind robuste Frauen, kräftig und voller Sinnlichkeit. Sie sind großzügige Menschen, haben viele Freunde, sind besitzergreifend und beeinflussen das Leben der Menschen, die sie lieben.
Keine Anmeldung erforderlich
Bitte in weißer Kleidung (Frauen mit weißem Rock) erscheinen und Blumen und Kerzen mitbringen
(um Spenden wird gebeten)
Candomblé und Santería: Rituelle Tänze
mit Murah Soares und
Joaquin La Habana Reyes
Samstag 14. Januar 2012
14:00 - 18:00 Uhr
Rituelle Tänze aus dem afro-brasilianischen Candomblé und der afro-amerikanischen Santeriá. Dieser vitale Workshop soll die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten beider Religionen in Bezug auf die Tänze mit purer Lebensenergie vor Augen führen.
Workshopgebühr 40,- €
Anmeldung erforderlich unter info@forum-brasil.de
Bitte in weißer Kleidung erscheinen
Vortragsreihe: Interreligiöser Dialog
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Brasilianischen Candomblé und der Kubanischen Santería
mit Joaquin La Habana Reyes und Murah Soares
am Feitag, den 13. Januar 2012 um 19.30 Uhr
Seit Jahrhunderten haben sich die afro-amerikanische Religion Santería auf Kuba und die afro-brasilianische Religion Candomblé in Brasilien unabhängig voneinander entwickelt. Dies obwohl beide Religionen ursprünglich auf das kulturelle und religiöse Erbe Westafrikas zurückgehen.
Joaquin La Habana Reyes, Babalorixá der Santeriá, aus Havanna und Murah Soares, Babalorixá Muralessy des Ilê Obá Silekê in Berlin, geboren in São Paulo, teilen dieses Erbe in ihrer jeweiligen Kultur als eine Art oberster Priester als auch als Künstler.
Am 13. Januar 2012 treten die beiden Glaubensrichtungen und die damit verbundene Kultur zum zweiten Mal in Dialog. In einem ersten Zusammentreffen konnten Teilnehmer/Innen bereits über die rituellen Lieder und Lobgesänge für die jeweiligen Götter Einsicht gewinnen. Dieses Mal werden in einer wissenschaftlichen Diskussion die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Religionen beleuchtet. Dabei soll den Teilnehmer/Innen deutlich gemacht werden, wie sich Candomblé und Santería jeweils manifestieren, wobei über rituelle Kleidung, Symbole, Reliquien, Altäre und Opfergaben oder die Bedeutung des Essens und der Sprache diskutiert wird.
Auf den Ersten Blick erscheint die Santería im Gegensatz zum Candomblé relativ simpel. So gibt es in der Santería weniger Reglementierung bei öffentlichen Ritualen, wobei u.a. wohl die Armut eine Rolle spielen dürfte. Auch gibt es keine Institutionen wie das im Candomblé der Fall ist. Durch das Wohnen mit den Orixás ist die Santería sehr stark im kubanischen Alltag integriert.
Candomblé dagegen ist sehr viel vitaler als die Santería und der Besuch des Tempels immer ein sehr spektakuläres Ereignis. Nichtsdestotrotz sind aber auch hier weite Bereiche der brasilianischen Kultur durch die umfangreichen Mythen, Tänze und Rhythmen des Candomblé beeinflusst.
Auch in Hinsicht auf die spezifische Sprache der beiden Religionen gibt es Unterschiede. Wird in der Santería Spanisch und Yoruba als Sprache benutzt, verwendet man im Candomblé hingegen Portugiesisch und Yoruba. Yoruba ist dabei sogleich Sprache als auch Bezeichnung eines Volkes, das aus dem Gebiet um Daomé, damals noch in Nigeria, heute in der Republica Benin, stammt. Grundsätzlich spielt die Sprache vor allem im Candomblé eine zentrale Rolle. Schließlich wurde durch die Sonderstellung als mündlich übertragenes Wissen, das Ifá-Kulturerbe (Kernglaube des Candomblé) 2005 als UNESCO Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit ernannt.
Eintritt: 5 €
Weitere Informationen unter: www.forum-brasil.de
um 14:30 Uhr im Forum Brasil
Yansã, die starke, imponierende Kämpferin ist der Orixá der Winde, Stürme und des Flusses „Niger“. Als die Frau Xangós besitzt Yansã beinahe ebenso große Kräfte wie er. Yansã steht in Verbindung mit dem Geheimnis des Todes und ist mit den Orixás Nanã, Omoluaie/Obaluaie sehr eng vertraut. Sie begleitet die Geister der Gestorbenen in die Welt der Orixás. Beim Tanzen wedelt sie mit einem kleinen Rinder- oder Pferdehaarschwanz, um böse Geister zu vertreiben und symbolisiert dabei die Schnelligkeit des Windes. Ihr Element ist der Wind – ihre Farbe ist rot.
Bitte in weißer Kleidung erscheinen
(Um Spende wird gebeten)
Workshop "Kraft der Götter"
Rituelle Tänze und Gesänge der Candomblé
mit Babalorixá Muralessy
Sonntag, 4. Dezember 2011
12:00 - 16:00 Uhr im Forum Brasil
Mit den rituelle Tänze und Gesänge aus den afro-brasilianischen Naturreligionen erleben die Teilnehmer einen Workshop voller Energie und Lebendigkeit. Die Lebensgeister werden durch Bewegungen mit und für die Naturgötter erweckt und die Seelen erfrischt.
Anmeldung erforderlich unter info@forum-brasil.de
Weitere Informationen finden Sie hier.
Bitte in weißer Kleidung erscheinen
Brasilienreise 2011
Nach unserer wundervollen Brasilienreise im vergangenen November laden wir ein zu einem erneuten einmaligen Ereignis:
Die Spirits von Brasilien 2011
Teilnahme am großen Candomblé-Initiationsritual von Baba Muralessy´ filhos de santo im Tempel von Mãe Beata de Yemanjá in Rio de Janeiroam 22. - 23. Oktober 2011
Die Reise wird zentral über das Reisebüro Air Tours Südamerika organisiert und koordiniert. An- und Abreise sowie Unterkunft im gemeinsamen Hotel sind dort individuell buchbar. Auch die Aufenthaltsdauer ist individuell gestaltbar. Der Aufenthaltsort wird Rio de Janeiro sein, von wo aus wir dann gemeinsam zu den Festivitäten reisen werden. In der Woche nach den Feierlichkeiten besteht Zeit und Gelegenheit in der Gruppe „Die schönste Stadt der Welt“ - Rio de Janeiro kennen zu lernen.
Weitere Informationen finden Sie hier über Candomblé, Baba Muralessy (Murah Soares) und die renommierte brasilianische Menschenrechtlerin und Priesterin Mãe Beata.
Anmeldung erbeten bis 31. August 2011 unter: info@forum-brasil.de oder Tel. 030 – 780 960 54
* abhängig von der Wechselkursentwicklung, Preis umfasst: Reiseleitung, Transport zwischen Rio de Janeiro und dem Tempel, Teilnahme an den Feierlichkeiten. Alle anderen Kosten werden direkt von dem Reisebüro erhoben.
Ritual zu Ehren Xangó
um 14:30 Uhr
Xangó
In den Mythen ist Xangó ein König, der zum Gott wurde. Er ist der Gott des Donners und des Blitzes, eine Thor-Gestalt, ein Fels in der Brandung, der aber trotzdem den Tod fürchtet. Außerdem ist er verantwortlich für Gerechtigkeit, Verwaltung und das Rechtswesen. Xangós Söhne können eine Sache von zwei Seiten betrachten, ohne ihre Entschlossenheit aufzugeben. Die Töchter von Xangó zeichnen sich durch ein gewisses männliches Auftreten aus und fühlen sich von typisch männlichen Aktivitäten angezogen. Dabei sind sie jedoch nicht unweiblich.
Bitte in weißer Kleidung erscheinen
(Eintritt frei - um Spende wird gebeten)
Workshop "Kraft der Götter"
Rituelle Tänze und Gesänge der Candomblé
mit Babalorixá Muralessy
Sonntag, 14. August 2011 von 12:00 - 16:00 Uhr
Die TeilnehmerInnen erleben rituelle Gesänge und Tänze der Orixás aus der afro-brasilianischen Natur-Religion. Viel Energie und Lebendigkeit erweckt in diesem Workshop die Lebensgeister und belebt die Seele.
Anmeldung erforderlich unter info@forum-brasil.de
Weitere Informationen finden Sie hier.
Bitte in weißer Kleidung erscheinen
Ritual zu Ehren Oxossi und Ogum
Oxossi
Er ist der Orixá des Waldes, der Jagd, der Ernährung, der Flora und Fauna und auch der Kunst. Sein Charakter ist die ständige Bewegung und die Konzentration auf die Jagd. Er schützt den Jäger genauso, wie er das Wild vor der Jagd schützt. Damit verdeutlicht er, dass nur zur eigenen Ernährung gejagt werden sollte. Sein schamanisches Prinzip verkörpert die Intelligenz im Umgang mit Flora und Fauna, seine Genügsamkeit und seinen Rückzug in den Wald. Er gilt als einer der intelligentesten Orixás, als bescheiden und rücksichtsvoll. In Meditation mit ihm spürt man förmlich sein hohes Maß an Konzentration und er hilft gerne Menschen mit Problemen neue Ziele anzugehen. Eine weitere Seite von Oxossi ist seine Vorliebe für Kunst. Ursprünglich galt er auch als Patron der Töpfer, Flechter und Holzschnitzer – allesamt Handwerke, die intelligente Inspiration, hohe Konzentration und Ruhe brauchten.
Ogum
Ursprünglich als Herr des Metalls verehrt, gilt er als dynamische Kraft voller Schwung, Jugend und Energie. Er ist zielgerichtet, energisch und in seiner Art unumstößlich in seiner kraftvollen, männlichen Energie. Ogum ist ein Krieger für das Gute und Symbolder Technologie, Entwicklung und Expansion. Er repräsentiert jene, die Natur verändernde Kraft, die durch den Eingriff des Menschen freigesetzt wird. Er ist Wegbereiter der Zivilisation, der arbeitende Mensch schlechthin und eine Heldenfigur par excellence. Ogums "Kinder" sind impulsiv, kampfeslustig, ehrenhaft, reiselustig, und sie begegnen den Veränderungen im Alltag positiv. Sie sind neugierig und beharrlich, mutig und bis an die Grenze zur Taktlosigkeit aufrichtig. Sie stecken voller nervöser Energie, die sich in physische Aktivität entladen muss. Darum sind sie auch häufig Sportler. Auch Frauen können "Töchter" von Ogum sein, als Archetyp repräsentiert er jedoch ein ausgeprägt männliches Verhaltensmuster. Wird er bei Zeremonien hinzugezogen, lässt er auch deutlich seine Freude über die Festlichkeit spüren. Ogum lässt sich in der Regel beim Tanzen nicht zweimal bitten – er erscheint meist sehr schnell. Sicherlich haben gerade diese menschlichen Eigenschaften dazu geführt, dass Ogum sich großer Beliebtheit erfreut.
Bitte in weißer Kleidung erscheinen
(Eintritt frei - um Spende wird gebeten)
Workshop "Kraft der Götter"
Rituelle Tänze und Gesänge aus dem Candomblé
mit Babalorixá Muralessy
Sonntag, 8. Mai 2011 von 12:00 - 16:00 Uhr
Rituelle Tänze und Gesänge der Orixás aus den afro-brasilianischen Natur-religionen. Ein Workshop voller Energie und Lebendigkeit, der die Lebensgeister erweckt und die Seele erfrischt.
Anmeldung erforderlich unter info@forum-brasil.de
Weitere Informationen finden Sie hier.
Bitte in weißer Kleidung erscheinen

